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Seth Rollins: „Ich schaffe meine eigenen Wrestlemania-Momente!“

Erst vor Kurzem wurde Seth Rollins im Rahmen der Slammy Awards zum WWE-Superstar des Jahres erklärt. So richtig freuen konnte sich der ehemalige WWE-World- und US-Champion darüber allerdings nicht. Er laboriert derzeit an einer schweren Knieverletzung, die ihn noch länger außer Gefecht setzen wird.

Ich hatte im Vorfeld der Veröffentlichung von WWE 2K14 das Glück mit dem damals frisch gebackenen Money-in-the-Bank-Sieger ein knapp 20-minütiges Telefon-Interview zu führen. Unser Gespräch fand am 17. November 2014 statt und offenbart einige auch heute noch interessante Details zur Karriere des ehemaligen Tyler Black.


HEADLOCK ON SETH ROLLINS

Du bist stolzer Inhaber des Money-in-the-Bank-Koffers. Du hast somit einen Titleshot auf den WWE-Championship sicher. Wie fühlt sich das an?

Seth Rollins: Ich glaube, derzeit ist es gut, ich zu sein. Seitdem ich mich von The Shield getrennt habe, geht es für mich eigentlich nur nach oben. Beim kommenden Großereignis, der Survivor Series, führe ich mein Team an. Außerdem habe ich noch ein Titel-Match, wie du schon richtig sagst. Ich kann mich also nicht beschweren.

Stört dich der Koffer nicht auf Reisen?

Das Wort “unbequem” beschreibt wohl mein aktuelles Verhältnis zum Koffer am besten. Natürlich muss ich ihn überall hin mitnehmen. Ich bin aufgrund meiner blonden Strähnen im Haar ohnehin nicht sonderlich unauffällig. Aber mit dem Koffer werde ich selbst von Menschen angesprochen, die mit Wrestling gar nichts am Hut haben. Der Koffer ist inzwischen auch schon ziemlich verbeult und an einigen Stellen blättert der Lack ab. Tja … aber diese Bürde muss ich wohl tragen.

Wie bist du zum Wrestling gekommen? Soweit ich weiß, hast du recht früh damit begonnen.

Von wegen. Wrestling war zwar schon immer meine große Liebe. Aber mit dem eigentlichen Sport habe ich erst nach dem Abschluss der Highschool angefangen. Also etwa mit 18 Jahren. Davor habe ich mich mit Wrestling zwar beschäftigt, aber eher passiv vor dem TV und mit Videospielen. Einen klassischen sportlichen Background habe ich nicht. Mein Körpergefühl und die Balance hat sich wohl dadurch entwickelt, dass ich damals viel Zeit auf dem Trampolin verbracht habe.

Was tust du für deinen Körper? Der Terminplan eines WWE-Wrestler ist voll gepackt. Hast du Zeit, Verletzungen auszukurieren?

Mir tut eigentlich immer irgend etwas weh. Allerdings fühle ich mich deutlich besser als beispielsweise noch vor drei oder vier Jahren. Ich denke, ich habe inzwischen meinen Kampfstil gefunden und weiß, wie ich mit meinem Körper umgehen muss. Seit einiger Zeit betreibe ich zudem Crossfit. Das verhindert ebenfalls Verletzungen und tut mir gut. Wie sich mein Stil in Zukunft entwickeln wird? Keine Ahnung. Vielleicht wird er irgendwann ein wenig langsamer. Aber für den Moment ist er so genau richtig.

Du warst ja Champion bei Ring of Honor. Wer hat dir dort am meisten beigebracht? Hattest du dort einen Mentor?

Ganz klar Jimmy Jacobs. Mit ihm hing ich damals am meisten ab. Wir waren gemeinsam Teil des Stables Age of the Fall. Er hat mir viele Dinge über das Wrestling erklärt und seine Sicht der Dinge näher gebracht. Ich sehe wirklich zu ihm auf. Bei ihm erkennt man, die Leidenschaft für unsere Kunstform und das Herz, das man braucht, um Wrestling zu betreiben.

 

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