Die Survivor Series 2003 fällt mitten in die Ruthless-Aggression-Ära und steht im Zeichen großer Veränderungen: John Cena bestreitet seinen ersten WWE-PPV als Babyface, Goldberg trägt die World Heavyweight Championship und Steve Austins Zukunft als General Manager hängt ausgerechnet von fünf anderen Männern ab. Gleichzeitig laufen mehrere Fehden auf ihren vorläufigen Höhepunkt zu – mit reichlich Chaos, Blut und typisch WWE-esker Eskalation.

Olaf Bleich und Melanie Gray reisen zurück ins Jahr 2003 und stellen schnell fest: Wer sich vor allem an die schlimmsten Matches erinnert, ist vielleicht einfach „Katastrophentourist“. Zwischen überraschend starken Survivor-Series-Momenten, Shane McMahons beinahe selbstzerstörerischer Offensive und einem Crashpad, das wirklich niemand übersehen konnte, bleibt genug Stoff für Diskussionen. Dazu gibt es fragwürdige Segmente, „Bunga Bunga“, eine potenzielle Pinkelpause und die Frage, ob Undertaker gegen Vince McMahon wirklich so schlimm ist, wie Mella es in Erinnerung hatte. Und dann wäre da natürlich noch John Cena, bei dem langsam klar wird: Da könnte etwas Größeres entstehen.